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Wir vermarkten unsere Galloways selbst und bieten zeitweise gemischte Fleischpakete (Steak/Rouladen, Braten, Siedfleisch/Beinscheiben, Hackfleisch, Knochen ...) zu einem Preis von 11,50 Euro/kg an.

Sofern Schlachttermine  festgelegt sind, finden Sie diese  und das Bestellformular unter “Neuigkeiten”. Sie können uns auch gerne per Email oder Telefon kontaktieren.

Wir geben auch Galloways ab (weibliche und männliche Absetzer,  Jungtiere, evt. gedeckte Kühe mit oder ohne Kalb). Auch zwei Zuchtbullen sind abzugeben (schwarz mit Rotfaktor). Aktuelle Bilder finden Sie hier.

Unsere Galloways werden extensiv und  nach den Vorschriften der EG-Öko-Verordnung gehalten. Die Elterntiere stammen aus Herdbuchzucht. (hier gibts Galloway-Bilder).

Die wechselnde Beweidung  mit Pferden, Galloways und zum Teil noch mit Ziegen und Schafen, ergibt eine optimale Weidepflege und vermindert den Parasitenbefall.

Durch die extensive Beweidung und Nutzung von Heuwiesen, die allerdings nur bei ausreichendem Flächenangebot möglich ist, sowie bei angepasster Düngung, können Blumenwiesen mit Magerrasenflora  erhalten werden.

Die Kälber bleiben fast ein Jahr bei ihren Müttern  und erhalten die gesamte Milch und dazu Gras- und Kräuterweide, Heu, Wasser und Mineralien. Bevor dann die nächsten Kälber kommen, wechseln die Jungtiere in eigene Herden. Mit ca. 20 bis 30 Monaten werden die Tiere, die nicht in die Zucht gehen geschlachtet. Durch diese Haltung entsteht ein ganz hervorragendes Fleisch.

 

Gallowayfleisch (Informationen vom Bundesverband Deutscher Gallowayzüchter e.V.)

Aromatischer, charakteristischer Geschmack

Natürliche Haltung und Futtergrundlage tragen dazu bei, dass das Fleisch vom Galloway einen sehr aromatischen Geschmack entwickelt und damit zu einem echten Hochgenuss wird. Die ausgewogene Marmorierung fördert dabei das Geschmackserlebnis, wie in Geschmacksstudien an der Bundesanstalt für Fleischforschung, Kulmbach, bestätigt wurde.

 Ausgezeichnete Zartheit und Saftigkeit des Fleisches

Der Galloway-Schlachtkörper zeichnet sich durch ein ausgewogenes Fleisch : Fett-Verhältnis aus; die Schlachtkörper weisen den für die Zartheit und Saftigkeit von Rindfleisch notwendigen Fettanteil von 2,5 bis 4,5 v.H. des Gesamtvolumens auf, wie an der Universität Rostock in vergleichenden Studien dokumentiert wurde. Auch die sehr feine Muskelstruktur selbst, mit kurzen Muskelfasern, trägt zur Zartheit des Gallowayfleisches bei.

Die Verteilung der Fettkomponenten am bzw. besser im Gallowayfleisch ist ausgezeichnet, wie in den o.g. Untersuchungen in Rostock ebenfalls bestätigt wurde. Insbesondere wurde dort die gleichmäßige Verteilung des intramuskulären Fettes (Marmorierung) über den gesamten Anschnitt der Teilstücke und nicht nur in den Randbereichen hervorgehoben.

Gute Bekömmlichkeit

Ferner wird der vergleichsweise hohe Anteil der ernährungsphysiologisch wertvollen ungesättigten Fettsäuren im Gallowayfleisch positiv herausgestellt. Sie machen das Fleisch zu einem gesunden und bekömmlichen Nahrungsmittel.

Bissfestigkeit

In der ganzjährigen Weidehaltung wird den Galloways Zeit zum Heranwachsen gegeben. Sie werden erst im Alter von durchschnittlich 2,5 Jahren geschlachtet. Das Fleisch vom Galloway ist dann zart und saftig, weist gleichzeitig aber auch eine sehr angenehme Bissfestigkeit auf.

(6.3-Vorlagen-Gallowayfleisch  Qualität aus der Natur)

 

Galloways (Informationen vom Bundesverband Deutscher Gallowayzüchter e.V.)

Das Galloway stammt aus dem Südwesten Schottlands, aus einer Region mit rauhem, windigen und nassem Klima. Es gilt als älteste Fleischrasse der Britischen Inseln und ist nach Angaben der Schottischen Galloway Cattle Society niemals mit anderen Rindern vermischt worden, sondern ausschlielich durch Selektion aus der ursprünglichen Population entstanden.

Ausgehend von den Ursprünglichen in Schottland, war das Galloway bereits im 19. Jahrhundert in verschiedenen Regionen der Welt, so z.B. auch in Nordamerika vertreten. In jüngerer Zeit fand es nicht nur in Europa, sondern auch in Kanada, Australien und Neuseeland, Südafrika und den heutigen GUS-Staaten steigende Nachfrage. Nach Deutschland wurden die ersten Galloway-Rinder im Jahre 1973 importiert, mit Beginn der 80er Jahre setzte dann ein wahrer Boom in der Gallowayhaltung ein, der sich auch heute weiter fortsetzt. Mittlerweile stellen die Galloways in den alten Bundesländern die größte Herdbuchpopulation unter den Fleischrinderrassen. Im gesamtdeutschen Vergleich liegt die Zahl der Galloway-Herdbuchtiere mit etwa 10.000 Tieren nach Charolais und Fleckvieh an dritter Stelle.

Eine erste Rassebeschreibung des Galloways ist bereits aus dem Jahr 1800 überliefert. Darauf aufbauend hat die schottische Galloway Cattle Society 1883 Richtlinien für das einheitliche Erscheinungsbild der Rasse ausgearbeitet, die bis heute die Basis der Rassebeschreibung und Zuchtarbeit darstellen. Das Galloway zählt zu den Extensiv- und Robustrinderrassen und steht in kleinem bis mittleren Rahmen. Es ist ein dominant hornloses Fleischrind, das sich durch seine hervorragende Fleischqualität  in naturnaher Haltung erzielt  auszeichnet. Die am häufigsten vorkommenden Farbschläge, die im Herdbuch getrennt registriert werden, sind:

Schwarz (mit mahagonifarbenen Haarspitzen); ca. 90 v.H. der Population, - Dun (blond); ca. 8 v.H. der Population, - White (weiß mit dunklen Pigmentflecken, schwarzen Ohren, Maul), - Belted (weiß gegürtelt).

Als Leistungsmerkmale des Galloways lassen sich folgende Orientierungswerte festhalten:

Maße und Gewichte Kühe - Bullen

Widerristhöhe, cm: um 120 - um 128

Gewicht, kg, ausgewachsen,: um 550 - um 800

Geburtsgewicht, kg: 25 - 30

Tägliche Zunahme, 700 g (Bullen im Alter von 18 Monaten)

Zuchtbenutzung: ab dem 24. Lebensmonat

Fruchtbarkeitsleistung: 1 Kalb pro Jahr.

Zu den charakteristischen Eigenschaften des Galloways zählen seine Widerstandsfähigkeit und Genügsamkeit, die sich in einem etwas 20 v.H. geringeren Erhaltungsbedarf widerspiegeln. Galloways zeichnen sich aus durch ihre Anspruchslosigkeit hinsichtlich Futter und Haltung, die sehr gute Futterverwertung sowie ihr ruhiges und friedfertiges Temperament. Sie sind robust und langlebig, spätreif, fruchtbar und leichtkalbig; ihre Kälber sind leicht aber vital. Sie zeigen gute Muttereigenschaften und eine starke Herdenbindung.

Aufgrund ihrer sprichwörtlichen Widerstandsfähigkeit können Galloways ganzjährig im Freien gehalten werden. Ihr doppeltes Haarkleid mit mittellangem Deckhaar und dem dichten Unterhaar gibt ihnen auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen ausreichenden Schutz, so dass die gleichermaßen gut mit Kälte, Trockenheit und feuchter Witterung oder Schnee zurecht kommen. Bei Hitze sollten schattenspendende Bäume oder ein Unterstand zugänglich sein. Die ganzjährige Wasserversorgung muss sichergestellt sein. Wegen ihrer rassespezifischen Eigenschaften wie Genügsamkeit und stabile Gesundheit, kommt den Galloways eine besondere Bedeutung im Einsatz in der Landschaftspflege und im Naturschutz zu. Dies gilt sowohl bei der großflächigen Pflege von Kulturlandschaften als auch bei gezielter Beweidung in Schutzgebieten. Die im Verhältnis zum Körpergewicht breiten Klauen verursachen einen schonenden Tritt, so dass Bodenschäden bei lediglich etwa 1 v.H., während sie bei anderen Rinderrassen bei etwa 10 v.H. liegen. Durch den wenig selektiven Biss werden Verbissschäden vermieden.

Die Fleischleistung des Galloways spielt eine zunehmend wichtigere Rolle. Aufgrund ihrer ausgezeichneten Futterverwertung sind die Tiere in der Lage, selbst bei kargem Nährstoffangebot Fleisch von höchster Qualität zu produzieren. Gallowayfleisch weist eine ausgewogene Einlagerung intramuskulären Fettes auf, das seine zarte und saftige Konsistenz sowie den vorzüglichen Geschmack garantiert.

Im Vordergrund der Gallowayhaltung steht eine ausgewogene Abschöpfung der Leistung der Naturkräfte des Grünlandes wie des Tieres. Die Dienstleistung an der Umwelt, die Zucht und die Fleischleistung bilden ein harmonisches Ganzes.

6.3-Vorlagen-Galloway in Deutschland

 

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